Präsentationsboxen
Kundenspezifische Display-Boxen im Großhandel: B2B-Sourcing- und Engineering-Spezifikationsleitfaden
Display-Boxen sind Verpackungsstrukturen aus Wellpappe oder Pappe, mit denen Produkte direkt im Einzelhandel, im Regal, auf der Theke, auf dem Boden und in Werbeumgebungen präsentiert werden. Im Gegensatz zu reinen Transportkartons vereinen sie Produktunterstützung, Einzelhandelspräsentation und praktisches Merchandising in einer Verpackung. Abhängig von der Struktur können Produkte nach dem Entfernen eines perforierten Abschnitts, dem Öffnen einer Frontplatte oder dem Zusammenbau einer speziellen Präsentationseinheit ausgestellt werden.
Für B2B-Käufer sollte sich die Auswahl auf die Position des Displays, das Produktgewicht, die Displayabmessungen, die Plattenstruktur, die Produktmenge, die Montagemethode und die Druckanforderungen konzentrieren. Bodendisplays erfordern eine größere strukturelle Unterstützung als Thekendisplays, während Regalformate ein Gleichgewicht zwischen leichtem Öffnen und ausreichender Stabilität beim Transport gewährleisten müssen.
Kurzanleitung zur Spezifikation
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Auswahlelement |
Typische Optionen |
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Anzeigeformat |
Boden, Theke, Regal-bereit, POP, Werbeartikel |
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Vorstandsstruktur |
Pappe, E-Welle, B-Welle, C-Welle, doppelwandige Wellpappe |
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Konstruktion |
Tablett, mehrstufiges Display, abreißbar-, offene-Vorderseite, individuell gestanzt- |
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Flexodruck, Offset-laminiert, digital, je nach Projektspezifikation |
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Lieferformat |
Flach verpackt oder in einer anderen vereinbarten Konfiguration |
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Hauptanwendungen |
Verkaufsregale, Kassen, Endkappen, Werbeflächen, Ausstellungen |
Sortiment an Displayboxen
Bodenpräsentationsboxen
Freistehende-Displayeinheiten aus Wellpappe für die Platzierung auf dem Boden, in Werbeflächen und in Verkaufsgängen. Die strukturellen Anforderungen hängen vom Gesamtgewicht des Produkts, der Anzahl der Ebenen, der Höhe des Displays und der Produktverteilung ab.
Thekendisplayboxen
Kompakte Displays für Kassen, Serviceschalter und andere Standorte mit begrenzter Stellfläche. Sie werden im Allgemeinen für kleinere Produkte verwendet und sollten entsprechend der verfügbaren Thekenfläche und Produktanordnung gestaltet werden.
Einzelhandels-Displayboxen
Regalorientierte Displayverpackung für Einzelhandelsumgebungen. Abhängig vom Produkt und den Anforderungen des Händlers kann die Struktur einen Transportschutz mit einem regalfertigen Öffnungs- oder Präsentationsformat kombinieren.
POP-Displayboxen
Point-of-Displays für Werbekampagnen, Produkteinführungen und temporäres Merchandising. Zu den Strukturmerkmalen können bei Bedarf Kopfleisten, abgestufte Regale, gestanzte Grafiken und produktspezifische Fächer gehören.
Regal-Displayboxen
Flache-Präsentationsstrukturen, die darauf ausgelegt sind, Produkte sichtbar und zugänglich zu halten, während der Lagerbestand aufgebraucht ist. Bei der strukturellen Gestaltung sollten die Höhe der Frontplatte, die Produktausrichtung, die Regalabmessungen und die Nachschubmethode berücksichtigt werden.
Werbe-Displayboxen
Kleinauflagen oder kampagnenspezifische Displays für saisonale Werbeaktionen, Geschenksets, Produkteinführungen und andere Merchandising-Programme. Der Aufbau und die Veredelung sollten entsprechend der Kampagnendauer, dem Produktgewicht und den Präsentationsanforderungen ausgewählt werden.
Auswahl der Anzeigestruktur
Die Anzeigeposition bestimmt einen Großteil der erforderlichen Konstruktion.
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Anzeigetyp |
Typisches Board/Struktur |
Wichtigste Überlegungen zur Auswahl |
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Bodendisplay |
B-Welle, C-Welle oder doppelwandige Wellpappe |
Gesamthöhe, Produktgewicht, Etagenbeladung, Stabilität |
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Thekendisplay |
E-Flöte, F-Flöte oder Pappe |
Stellfläche, Produktgewicht, Sichtbarkeit, Ablagefläche |
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Regaldisplay |
Pappe, E-Flöte oder andere geeignete Pappe |
Regalabmessungen, Sicht nach vorne, Nachschub |
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POP-Anzeige |
Strukturen aus Wellpappe oder Laminat |
Kampagnendauer, Grafiken, Produktanordnung |
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Werbedisplay |
Projekt-spezifisch |
Produktpräsentation, Montage, Grafik, Menge |
Hierbei handelt es sich eher um strukturelle Referenzkategorien als um feste Tragzahlen. Die tatsächliche Plattensorte und -konstruktion sollte anhand des Produktgewichts, der Abmessungen, der Anzahl der Einheiten, der Stapelanordnung und der Verteilungsbedingungen ausgewählt werden.
Überlegungen zur strukturellen Gestaltung
Bodendisplays
Große Bodeneinheiten erfordern möglicherweise eine verstärkte Basis, vertikale Stützplatten, Regale oder interne Strukturkomponenten. Die Gesamtlast sollte über die Displaystruktur verteilt werden und nicht auf eine einzelne Platte oder Verbindung konzentriert werden.
Thekendisplays
Kompakte Displays sollten auf einer begrenzten Stellfläche stabil bleiben. Produktplatzierung, Displayhöhe, Design der Vorderseite- und Schwerpunkt sollten berücksichtigt werden, wenn Verbraucher häufig auf das Display zugreifen.
Regal-Fertigdisplays
Durch perforierte oder abreißbare Abschnitte -können Transportverpackungen in ein Verkaufsdisplay umgewandelt werden. Die Perforation muss ein Gleichgewicht zwischen leichtem Öffnen und ausreichendem Widerstand gegen vorzeitiges Einreißen bei Handhabung und Transport bieten.
Abgestufte Displays
Mehrere Produktebenen können die Sichtbarkeit verbessern, jede weitere Ebene wirkt sich jedoch auf die Lastverteilung und die strukturellen Anforderungen aus. Das Gesamtproduktgewicht und die voraussichtliche Nachfüllmethode sollten daher in die Designspezifikation einbezogen werden.
Board- und Materialauswahl
Die passende Tafel hängt vom Displayformat und den Produktanforderungen ab.
F-Flöte:Dünne Wellkonstruktion für Anwendungen, die ein kompaktes Profil und eine definierte Faltung erfordern.
E-Flöte:Dünne Wellpappe mit relativ glatter Druckoberfläche und geeigneter struktureller Steifigkeit für viele Theken- und Regaldisplays.
B-Flöte:Eine dickere Wellpappenkonstruktion wird üblicherweise in Betracht gezogen, wenn eine größere Polsterung oder Strukturdicke erforderlich ist.
C-Flöte:Geeignet für Anwendungen, bei denen zusätzliche Plattendicke und Polsterung erforderlich sind.
Doppelwandige Wellpappe:Wird verwendet, wenn das Display eine größere Strukturdicke oder Tragfähigkeit erfordert.
Karton und Wellpappe sollten nicht allein durch GSM oder Welle ausgewählt werden. Die endgültige Spezifikation sollte das Produktgewicht, die Displayabmessungen, die Beladungsanordnung, die Handhabung und die erforderliche Lebensdauer im Einzelhandel berücksichtigen.
Displaykartons erfordern oft detailliertere Grafiken als Transportkartons, da die Verpackung bei der Präsentation im Einzelhandel sichtbar bleibt. Die Druckmethode sollte entsprechend den Druckanforderungen, der Menge, der Oberflächenspezifikation und dem Budget ausgewählt werden.
Flexodruck
Geeignet für den Direktdruck auf Wellpappe, wo Text, Liniengrafiken, Symbole und einfachere mehrfarbige Grafiken erforderlich sind.
Offset-Laminierter Druck
Ein bedrucktes Papierblatt kann auf Wellpappe laminiert werden, wenn Grafiken mit höherer -Auflösung oder eine glattere bedruckte Oberfläche erforderlich sind.
Digitaldruck
Nützlich für Prototypen, mehrere Druckversionen, variable Grafiken oder Projekte mit geringerem Volumen-, bei denen Druckplatten nicht bevorzugt werden.
Abhängig von der bestätigten Spezifikation können zusätzliche Veredelungen wässrige Beschichtungen, Lacke, Folieneffekte oder andere dekorative Behandlungen umfassen. Jede Beschichtung oder Laminierung sollte im Hinblick auf das erforderliche Aussehen, die Handhabungsbedingungen und die Recyclinganforderungen bewertet werden.

Anzeigefelder können angegeben werden für:
Lebensmittel- und FMCG-Produkte
Kosmetik und Körperpflege
Unterhaltungselektronik und Zubehör
Spielzeug und kleine Konsumgüter
Saison- und Feiertagsaktionen
Produkteinführungen
Werbekampagnen
Kassen- und Thekenverkauf
Regal-fertige Einzelhandelsprogramme
Bei zerbrechlichen oder schweren Produkten sollte das Display bei Bedarf mit geeigneten Einsätzen, Trennwänden, Polstern oder internen Stützen kombiniert werden.

Präsentationskartons können flach geliefert werden, um das Lager- und Transportvolumen vor dem Zusammenbau zu reduzieren. Das geeignete Lieferformat hängt von der Kartonstruktur, der Montagemethode, den Versandanforderungen und dem Verpackungsvorgang des Käufers ab.
Mögliche Strukturmerkmale sind:
• Verriegelungslaschen
• Tuck-Top-Verschlüsse
• Automatische-Bodenstrukturen
• Perforationen abreißen-
• Gefaltete oder geklebte Seitennähte
• Interne Regale oder Trennwände
• Benutzerdefinierte gestanzte-Komponenten
Bei internationalen Sendungen sollten Käufer die Palettenabmessungen, Stapelanforderungen und Lieferkonfiguration angeben, wenn diese Faktoren die Frachtplanung oder die Lagerabwicklung beeinflussen.
Qualität und Inspektion
Die Inspektion sollte auf der genehmigten Produktspezifikation und der Strukturzeichnung basieren. Abhängig vom Projekt können relevante Prüfungen Folgendes umfassen:
• Plattenstärke und Grammatur
• Konstruktion aus Flöte oder Pappe
• Gesamtabmessungen
• Stanz- und Falzgenauigkeit
• Perforationsposition und Öffnungsleistung
• Falten und Zusammenbauen
• Gemeinsame Integrität
• Druckposition und Druckvorlagenkonformität
• ECT-, Berstfestigkeits- oder Kompressionstests, sofern angegeben
• Fertiges Erscheinungsbild und Verpackungszustand
Bei Boden- oder mehrstufigen Displays können Strukturtests angebracht sein, wenn der Käufer eine definierte Produktlast oder Anforderungen an die Handhabung im Einzelhandel hat. Testbedingungen sollten vor der Produktion vereinbart werden.
Für ein genaues Strukturangebot geben Sie Folgendes an:
• Displaytyp: Boden, Theke, Regal, POP oder Werbeartikel
• Produktabmessungen und Stückgewicht
• Anzahl der Produkte pro Display
• Gesamte Produktlast pro Display
• Ausstellungsabmessungen oder verfügbare Verkaufsfläche
• Bevorzugte Platten- oder Materialspezifikation, falls bekannt
• Erforderliche Regale, Trennwände, abreißbare-Abschnitte oder andere strukturelle Merkmale
• Druckvorlagen, Farben und Endbearbeitungsanforderungen
• Montage- und Verpackungsmethode
• Bestellmenge, Lieferziel und Versandanforderungen
Ein vorhandenes Ausstellungsmuster, eine Stanzform, eine CAD-Zeichnung, ein Produktfoto oder eine Einzelhandelsspezifikation können dabei helfen, die erforderliche Struktur zu definieren.

Häufig gestellte Fragen

Fordern Sie ein Display-Box-Angebot an
Geben Sie das Displayformat, die Produktabmessungen, das Stückgewicht, die Gesamtproduktladung, die Displaygröße, die Menge, die gewünschte Platine und die Druckanforderungen an. Falls verfügbar, fügen Sie ein Produktmuster, ein Foto, eine vorhandene Stanzlinie, eine CAD-Zeichnung oder eine Verpackungsspezifikation des Einzelhändlers bei, um die strukturelle Entwicklung und das Angebot zu unterstützen.










